Cambridge ich komme!

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Wohnungssuche in CambridgeIch habe ein WG Zimmer
Auch auf die Gefahr hin, dass die Spannung jetzt raus ist - ich habe ein WG Zimmer gefunden! Wer hätte das gedacht, dass das so schnell geht? Lediglich drei Termine hatte ich vereinbart. Diesbezüglich wollte ich ja noch erzählen wie es gelaufen ist. Weiterhin reiche ich euch noch ein paar nützliche Infos für die Zimmersuche sowie Anreise nach Cambridge nach. Also, ich will Euch nicht mehr länger auf die Folter spannen.

Die wichtigsten Adresssen für die Zimmersuche
Ich gebe zu, dass ich bei meinem letzten Artikel das Thema ein wenig dürftig behandelt habe. Neben der Quelle, die euch angegeben hatte, gibt es noch einer Reihe weiterer Internetquellen, die mir empfohlen worden sind. Diese will ich euch also nicht weiter vorenthalten.

- www.cam.ac.uk/cgi-bin/wwwnews?grp=ucam.adverts.accommodation
- www.accommodation.cam.ac.uk/
- http://property.cambridge-news.co.uk/
- www.brettward.co.uk/canb/index.html
- www.camcity.co.uk/directory/PROPERTY_AND_ACCOMMODATION/

Wer ein Zimmer in Cambridge sucht, sollte auch dort fündig werden. Ich habe ausschliesslich die vorletzte Quelle genutzt, da ich dort am besten zurecht kam. Dieser Punkt wäre also hiermit nachgeholt.

Anreise von London nach Cambridge
Auch hierzu vielleicht noch gerade ein paar Worte. Zwar habe ich auf der Karte gesehen, dass Cambridge einen Flughafen besitzt, jedoch bezweifle ich stark, dass dar√ɬºber internationale Fl√ɬºge abgewickelt werden. Wahrscheinlich wird Euch f√ɬºr die Anreise nach Cambridge - genau wie mir - nichts anderes √ɬºbrig bleiben, als √ɬºber London anzureisen. Der n√ɬ§chstgelegene Flughafen ist der London Stansted Flughafen. Angeblich reist man nur 30 Minuten mit dem Bus an. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, werde aber demn√ɬ§chst berichten. Alternativ kann man auch den London City Airport anfliegen. Jedoch sollte man mit Umsteigen und allem mit einer Anreisezeit von zwei Stunden rechnen. Leider fahren keine Busse direkt vom Flughfen nach Cambridge. Wenn man die Verbindungen genau erwischt kann es auch etwas schneller gehen. Regelm√ɬ§ssig fahren die Z√ɬºge von King’s Cross ab. Einmal pro Stunden fahren die Z√ɬºge wohl auch von Liverpool Street aus. Die exakten Zug Abfahrtszeiten von London raus, k√ɬ∂nnt ihr bei dem regionalen Zugunternehmen online abfragen. Ich bin von King’s Cross aus gefahren. Man nimmt dann einfach die Underground bis nach Banks (jetzt von London City Airport aus), wenn ich das richtig im Kopf habe. Von dort aus steigt man auf die Northern Line um . Am besten ihr guckt euch das nochmal selber auf der London Underground Webseite an. Wer mehrere Fahrten mit der Underground plant ist mit der Oystercard gut beraten. Das ist so eine Art Bahncard oder Halbtax (die Schweizer werden wissen was ich meine). Dadurch spart man sich die H√ɬ§lfte des normalen Ticketpreises. Die Karte selbst kostet lediglich 3 Pfund. Man zahlt maximal am Tag den Preis eines Tagestickets. Lohnt sich also - einfach mal nachrechen. Eine weitere Alternative, die ich noch in Erw√ɬ§gung gezogen hatte, war die Anreise per Mietwagen. F√ɬºr einen Tag m√ɬºsst ihr mit Geb√ɬºhren beim billigsten Anbieter so zwischen 70-80 Euro f√ɬºr den kleinsten Wagen rechnen (von London City Airport aus). Man f√ɬ§hrt mit dem Auto ungef√ɬ§hr ne Stunde - laut Routenplaner. Die Sache mit dem Linksverkehr w√ɬºrde ich mir in dem Zusammenhang jedoch nochmal an eurer Stelle durch den Kopf gehen lassen.

Drei Termine für die Zimmersuche
So jetzt aber. Wie gesagt, drei Termine hatte ich vereinbaren können. Der erste ist schnell angehakt. Obwohl gut gelegen - in ca. 10 Minuten Fussmarsch vom City Centre entfernt - suchte die nette Dame (übrigens Krankenschwester wie ich erfahren konnte) jemand für ab sofort. Da ich keine Lust hatte, bereits einen Monat Miete vor dem Einzug zu bezahlen, bedankte ich mich und zog zum nächsten Termin. Die Miete mit der man rechnen darf, sind wie beim letzten Mal erwähnt ca. 350 Pfund für ein Zimmer. Wenn man das Ganze mal 1,5 nimmt, landet man in etwa bei Euro, mal 2,5 ist man in etwa bei Schweizer Franken.
Das zweite Zimmer war recht nett. Gut gelegen und zudem noch recht gross. Ausserdem war der Internetanschluss bereits vorhanden (ganz wichtig!) und die Gemeinschafträume wie Küche und Wohnzimmer waren auch in Ordnung. Drei Mädels wohnten sonst noch dort.
Das letzte Zimmer war sehr, sehr klein. Die Reihenhauswohung war jedoch ganz nett. Die potenziellen Mitbewohner, alle um die Anfang dreissig und berufstätig waren sehr nett. Auch die Wohung gefiel mir insgesamt. Ein Garten, eine nette Küche und ein schönes Wohnzimmer sagten mir zu. Wäre da nicht dieses Minizimmer von grosszügig geschätzten 7-8 Quadratmetern. Was solls. Ich sagte natürlich bei beiden zu. Jetzt hiess es warten.

Die Zusage
Wenige Tage später erhielt ich die Zusage für das Minizimmer (übrigens auch 360 Pfund). Zugegebenermassen war ich aber eher auf das grössere Zimmer aus. Nein, nicht wegen der Mitbewohnerinnen, die ich auch gar nicht gesehen hatte, sondern da ich dort ohne Probleme Besucher aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Spanien hätte unterbringen können. Es sollte nicht so sein. Die Mädels, ohne mich gesehen zu haben und in Absprache mit der ausziehenden Mitbewohnerin, die mir das Zimmer gezeigt hatte, entschieden sich für ein Mädel. Wollten halt weiter unter sich bleiben - kann man verstehen. Jetzt fiel es mir nicht mehr so schwer die Zusage für das andere Zimmer zu geben. Das Wichtigste ist, dass ich jetzt nicht mehr unbedingt bei meinem Kumpel in London pennen muss. Mich hat die Fahrt an den ersten beiden Tagen wo ich das Gespräch mit dem Prof hatte, schon genervt. Darum komme ich jetzt wohl herum. Ach ja übrigens: Ende August geht es los. Ich werde mich in der Zwischenzeit nochmals melden.



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