Laufen wie auf Drogen - der Runners High
Thema: Sport & Fitness, Marathonblog | 1,765 views |
Runners High verursacht Glücksgefühle beim Lauftraining
Wer regelmäßig Sport treibt hat es eventuell schon das ein oder andere Mal erlebt. Schmerzen verschwinden während der sportlichen Betätigung und man erlebt ein vorübergehendes Glücksgefühl, das einem Rausch gleicht. Ermüdungserscheinungen, die vor einem kurzen Augenblick noch vorhanden waren, verschwinden plötzlich. Man läuft und läuft ohne ein geringstes Anzeichen von Erschöpfung zu merken. Man hat das Gefühl trotz immer schnellerem Tempo nicht müde zu werden. Woher kommt der sogenannte Runner High? Wie kann man ihn erreichen? Die Runners High erfahrene Redaktion von stadtreporter.net versucht darauf eine Antwort zu finden.
Endorphine sind für den Rauschzustand verantwortlich
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Runners High durch eine erh√ɬ∂hte Endorphinaussch√ɬºttung verursacht wird. Dadurch kann der K√ɬ∂rper eine h√ɬ∂here S√ɬ§uretoleranz (Laktat) entwickeln, die vom Sportler sp√ɬºrbar in eine h√ɬ∂here Leistungsf√ɬ§higkeit umgesetzt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dem Ph√ɬ§nomen auseinandergesetzt haben beschreiben den Zustand, den der Sporttreibende erlebt, als ein euphorisches Gef√ɬºhl, das unerwartet eintritt und das Wohlbefinden enorm steigert. Beschrieben wird das Erlebnis teilweise sogar als eine drogen√ɬ§hnliche Erfahrung. Dies kann jeder best√ɬ§tigen, der das schon einmal erlebt hat, auch ohne bereits Drogen konsumiert zu haben. Die Umgebung wird intensiver wahrgenommen und man erlebt ein “Gleiten durch Raum und Zeit”. Obwohl die individuellen Erfahrungen sehr stark von den Ergebnissen dieser Untersuchungen abweichen k√ɬ∂nnen, werden √ɬ§hnliche Runners High Erfahrungen immer wieder von L√ɬ§ufern berichtet.
Der Zustand lässt sich nicht per Knopfdruck erreichen
Viele Läufer fragen sich wie sich dieser Zustand erreichen lässt. Leider hat die Wissenschaft dafür noch kein Patentrezept gefunden. Es gibt ein paar Empfehlungen, die den Runners High begünstigen. Dazu gehört, dass die Belastung auf jeden Fall länger als eine halbe Stunde sein sollte und dabei nicht bei höchster Intensität erfolgt. Ob man den Zustand dann erreicht ist dann jedoch immer noch Glückssache. Wer sich gerne läuferisch betätigt wird auch ohne Runners High diesen Sport betreiben. Schliesslich reizt viele ja auch die Tatsache, dass man seinen Körper wie beim Marathon an physische Grenzen und darüber hinaus bringt. Durch regelmässiges Training stellt sich der Zustand immer mal wieder ein. Bei manchen Läufern allerdings maximal zwei bis drei Mal im Jahr bei anderen eventuell gar nicht.
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