Tipp Nr. 1 - Fahrrad kaufen

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Fahrradladen in CambridgeWer in Cambridge mobil sein möchte, sollte sich schnellstmöglich ein Fahrrad zulegen
Statt euch damit zu langweilen ob meine Mitbewohner nett sind oder nicht und wieviele Seiten ich in der Woche wieder an meiner Diss geschrieben habe, möchte ich heute mit einer kleinen Reihe starten. In regelmässigen Abständen werde ich ein paar Tipps geben, die das Leben in Cambridge angenehmer machen. Wer mit dem Gedanken spielt nach Cambridge zu gehen, sollte sich so einen Wissensvorsprung erwerben, der Geld wert sein kann. Heute starte ich mit dem ersten Tipp: Fahrradkauf.

Der Kauf des Fahrrads ist schnell amortisiert
Wer wie ich nicht direkt im City Centre untergekommen ist, der läuft sich schonmal gerne die Hacken wund. Auch wenn Cambridge nicht besonders gross ist, so braucht man zu Fuss für Distanzen von 3 bis 4 Kilometern 25-30 Minuten oder länger je nach Gehgeschwindigkeit. Irgendwann ist die Versuchung gross den Bus zu nehmen. Für meine Strecke sind das jedesmal 1,60 Pfund für eine Strecke. Wenn man jeden Tag zur Uni muss, kommen da schnell einige Kosten zusammen. Strecken dieser Länge können jedoch ohne Probleme mit dem Fahrrad überwunden werden. Hier noch ein paar Tipps, damit man auch den gesamten Aufenthalt lang Spass an seinem Fahrrad hat.

#1 Vorsicht vor “Made in China”
Neue importierte Fahrräder aus China können bereits ab 55 Pfund erstanden werden. Leider ist die Qualität dieser Drahtesel entsprechend. Nach wenigen Tagen setzt der Rost an und die Verbrauchsteile wie Bremse oder Schaltung funktionieren von Tag zu Tag schlechter. Mein Tipp: Finger weg!

#2 Alte Fahrräder bevorzugen
Das Angebot an Fahrrädern ist riesig in Cambridge. Allein an der Mill Road, die ich jeden Tag zur Uni entlanggehe (ab heute mit dem Fahrrad fahre!) sind vier Läden, an die ich mich bewusst erinnern kann. Wahrscheinlich habe ich noch welche übersehen. Jeder dieser Händler hat gute alte Fahrräder im Angebot, die qualitativ einwandfrei sind. Trotzdem sollte man sich vorher kurz umhören. Es gibt auch unter den Händlern viele schwarze Schaafe.

#3 Von Privaten kaufen
Cambridge lebt von seinen Internationals. In regelmässigen Abständen kommen und gehen Leute. Dadurch kann man sehr günstig an Fahrräder über Leute, die jemanden, der wieder in die Heimat zurückkehrt. Ich habe es genauso gemacht. Für das Mountainbike (was optisch nicht unbedingt ansprechend ist aber sonst gut läuft) habe ich 30 Pfund ausgegeben. Ein Schloss musste ich mir noch zusätzlich kaufen. Das hat dann nochmal 10 Pfund gekostet. Auch wenn das Rad nicht mehr besonders attraktiv ist, so kann es jedoch für einen Abendspaziergänger sehr verlockend sein, sich ein Rad was nicht abgeschlossen ist für die Heimreise “auszuborgen”. Das passiert natürlich auch immer wieder in regelmässigen Abständen.

Das nächste Mal geht es weniger um etwas Praktisches, sondern um eine touristische Attraktion in Cambridge. Soviel vorab: Nicht nur in Venedig gibt es Gondeln!



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