Fischerort Breege – Längster Strand auf Rügen

Luftbild Breege Bild: Klugschnacker CC BY-SA 3.0
Luftbild Breege Bild: Klugschnacker CC BY-SA 3.0

Beschreibung

Breege hat sich im Laufe der Zeit nicht viel verändert, es hat noch heute den Charme eines alten Fischerdorfes.
Als Heimathafen zahlreicher Segelschiffe war Breege im 19. Jahrhundert einer der wohlhabendsten Orte auf Rügen. Hinweis darauf sind noch immer die meist reetgedeckten Kapitänshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
1895 wurde Breege offiziell als Badeort anerkannt und im Jahre 1928 wurden Breege und Juliusruh zu einem Seebad vereint. Wie damals werden auch noch heute tausende von Gästen von dem Seeklima und dem sauberem Wasser angelockt.

Freizeitaktivitäten

Doch auch die Wander- und Radwege in der Schaabe, der Landbrücke, die die Halbinseln Jasmund und Wittow verbindet, sind ein Magnet, deren Anziehungskraft sich kaum jemand entziehen kann. Für Wanderfreunde ist die Richtung Kap Arkona die Küste entlang auf befestigtem Wald- und Feldweg (ca. 6 km) oder der Waldweg entlang des Boddenufers (ca. 11 km) zu empfehlen.

Sie können ebenso Schiffsausflüge nach Hiddensee oder Ralswiek unternehmen. Wer hier seinen Urlaub genießt, hat viele Möglichkeiten an Freizeitangeboten, wie z.B. Reiten, Radwandern oder einfach nur ein Boot mieten und die Insel vom Wasser aus erkunden.

Promenade Juliusruh

Die 2013 fertig gestellte Promenade erstreckt sich über die gesamte Ortslage Juliusruh und lädt das ganze Jahr hindurch zu einem Spaziergang ein. Sie haben immer einen herrlichen Blick über die “Tromper Wiek” und die frische Seeluft ist gesund und weckt die Lebensgeister.

Strand an der Schaabe

Längster Strand auf der Insel Rügen. Von den Ostseebädern Breege-Juliusruh bis Glowe erstreckt sich fast elf Kilometer entlang der Schaabe ein feinsandiger, unbewachter Strand, der vorwiegend von Freunden des FKK-Badens aufgesucht wird. Es ist aber auch kein Problem, sich mit Badebekleidung unter die FKK-Anhänger zu mischen. Parkplätze sind an der parallel laufenden Straße vorhanden, die etwa 100 Meter vom Strand entfernt sind, der durch den Küstenschutzwald zu erreichen ist. In einigen Strandabschnitten können auch Strandkörbe gemietet werden.

Park Juliusruh

Der Gründer von Juliusruh, Julius von der Lancken, ließ im letzten Drittel der Zugehörigkeit Rügens zu Schweden ab 1795 eine spätbarocke Parkanlage im Charakter des Rokoko anlegen. Der Park wurde 1835 von der Stadt Stralsund erworben und seitdem als Kurpark genutzt.

Der malerische, auf Dünensand erbaute Park ist von Nord nach Süd durch eine Mittelachse gegliedert. In den einzelnen Parkbereichen befinden sich teilweise exotische Pflanzen, viele Linden und ein mit Buchenhecken eingefasstes Denkmal für den Ortsgründer. Von der 1795 erbauten Landhaus-Anlage Juliusruh ist heute nichts mehr vorhanden. Es ist nicht eindeutig nachgewiesen, wann und wie die Anlage abgerissen wurde.

Strand – Tromper Wiek

Der Traumstrand im hohen Norden. Liegt zwischen dem Kap Arkona im Norden und dem Kap Königshörn bei Glowe  am Tromper Wiek im Nordosten der Insel Rügen. Er verläuft entlang der Schaabe, ist breit und feindsandig und zählt zu den schönsten Stränden Rügens. Auf dem elf Kilometer langen Strandabschnit von Glowe über Juliusruh bis Drewoldke vermischen sich Textil- und FKK-Baden miteinander. Nach Norden schließt sich ein eher naturbelassener, steiniger Strand an.

Saalsteine vor Breege

Vor Breege im gleichnamigen Bodden als Teil des Großen Jasmunder Boddens liegen die sogenannten Saalsteine. Das sind große Findlinge in Boddengewässern. Sie haben in der Blütezeit von Breege als Seefahrerdorf den Schiffen einen sicheren Liegeplatz geboten. Der Legende nach sollen solche Steine früher Seehunden als Rastplatz gedient haben. Deshalb werden sie im Volksmund auch Seehundsteine genannt. Saalsteine befinden sich auf Rügen auch vor Mönchgut.